home

Sport kann eine Brücke sein.
Eine Brücke über Sprachbarrieren und Kulturgrenzen hinweg.

Unser Projekt 'Laufen mit Flüchtlingen' ist angelaufen und wir suchen noch...

Wir suchen nach MitläuferInnen.
Wir laufen dienstags und donnerstags um 18:30 Uhr (Forster Weg Ecke Branderhofer Weg) und samstags in der ATG (Am Chorusberg 10).

Wir suchen Laufsachen, mit denen wir die Flüchtlinge ausstatten können.
T-Shirts hat jedeR übrig, aber wir brauchen auch Hosen und Schuhe. Für Männer und Frauen - und auch für Kinder!

Fragen? Dann schreibt uns bitte über das Kontaktformular.

Freitag, 30. September

Aachener Firmenlauf: 10. Platz von 362 Teams!!!!!!!!!

Bis zur letzten Minute haben wir im Team "Die Neuen Öcher" an der Mannschaftsaufstellung für den 5. Aachener Firmenlauf gefeilt. Tage vorher alle zusammen per Whatsapp die Logistik perfektioniert. Wer kommt mit wem zum Bendplatz, wer kommt mit dem Rad, wer mit dem Bus, wer mit dem Autoshuttle? Messages zu Dutzenden, Screenshots von Onlinelisten und Fotos von Meeting points, wo ist der Bendplatz, wo ist Campus Melaten, fliegende Übersetzungen in alle Sprachen. Hier hilft jeder jedem, am Ende bleibt kaum noch jemand übrig für den privaten Autoshuttle, keiner kommt allein. Ersatzrunner stehen bereit, am Ende haben sogar die Helfer ihre Startnummer gegeben.

Welch ein Hallo auf dem Bendplatz, als alle 19 und die Groupies sich am Auto treffen, die Rucksäcke verstauen und die Handys und Geldbörsen. Gut betreut aus dem Off, unkompliziert und großzügig die Hilfe von Günter Driessen aus der ATG, der plötzlich eine große Tüte mit T-Shirts bereithält - das hilft. Sehr. Genau wie die Schuhe, danke, Günter! Und Dank an die Helfer Arno, Ralf und Axel. Und Kiki, die Co-Coachin. Und danke auch an Firma Drucks. Danke an Daniel Gier und das Organisationsteam des Firmenlaufs. Die aufmunternden Worte und die Unterstützung taten gut!

Mit dem Shuttle zum Meeting Point. Wummernde Musik aus den dicken Boxen, Adrenalin liegt in der Luft, paart sich mit lachenden Gesichtern: dazugehören, eng gedrängt mit der Masse zu schwimmen, das gemeinsame Ziel vor Augen, Sport verbindet. Ganz Aachen scheint heute hier zu laufen. Wir bewegen uns in der Gruppe zum Start, mitten im Pulk der Läufer und Läuferinnen noch ein Foto vom Team, die Menge teilt sich für uns. Axel wartet derweil am Rand auf einem großen Haufen von Jacken und Taschen und Flaschen...

Firmenlauf

Und dann: Das rhythmische Klatschen von 3500 Teilnehmern jetzt so kurz vor dem Start, die Begeisterung wächst, die La-Ola-Welle, und dann der Startschuss.

Es bleibt lange eng in der schmalen Lauftrasse, aber unglaublich stark setzen sich unsere Läufer an die Spitze. Ich weiß gar nicht genau, wo und wann sie in den letzten Monaten zusätzlich zu unseren Terminen trainiert haben. Seit Juni sind wir als Team angemeldet, haben mindestens einmal wöchentlich sozusagen laufend Aachen entdeckt, waren auf dem Lousberg, im Kennedypark, auf dem Hochschulsportplatz, am Chorusberg, im Wald. Es war nicht immer einfach, alle zusammenzuhalten. Hemmnisse waren Sprachkurszeiten, fehlende Busfahrkarten, fehlende Schuhe, manch einer ist im Training mit viel zu kleinen Schuhen gerannt oder gar mit Schlappen.

Und manchmal war auch ein Durchhänger dabei. Es ist eben nicht einfach, als Fremder in der Stadt sich immer wieder aufzuraffen, sich nicht im Schneckenhaus zu verstecken. Es lähmt die Sinne, steckenzubleiben, nicht weiterzukommen , in endlosen Warteschleifen zu hängen seit mehr als einem Jahr, ohne Erstregistrierung, viele ohne Sprachkurse, die berufliche Perspektive scheinbar bürokratisch verrammelt und vernagelt. Die Lieben daheim zu wissen in Unsicherheit, Angst, Bedrohung. Das Geld für die Flucht hat eben nicht gereicht für alle. So sind die Augen auf die gerichtet, die oft als einzige der Verwandten hier sind, die Leistungsträger der Familie, die aus dem fernen Europa retten sollen, was zu retten ist, vielleicht wurden sie auch geschickt, damit wenigstens einer durchkommt…Welch ein Druck lastet da. Und welch eine mentale Stärke gehört dazu, trotzdem nicht aufzugeben, die eigene Schüchternheit oder auch aufkeimende Hoffnungslosigkeit immer wieder umzuwandeln in sportliche Energie. Die dann auch überschwappt auf die Suche nach Arbeit, Studiermöglichkeiten und Ausbildungsplätzen. Das wollen alle hier im Team, viele habe interessante berufliche Qualifikationen oder eine akademische Vorbildung.

Firmenlauf

Viele sind auch im PTSV Aachen, Abteilung Boxen untergekommen, danke an den Trainer Josef Gottfried dort, der die Jungs motiviert. Der starke eigene Körper, der funktioniert, gibt eben Halt, Selbstbewusstsein und Sicherheit, gerade in diesen bedrohlichen Zeiten. Man spürt den Teamgeist, der im Boxverein herrscht, das Fairplay und die Freude an der Bewegung, hier konnten wir mit unserem Running Team andocken, auch wenn sich die Coaches nicht abgesprochen haben. Nur wenige haben eine Vergangenheit als Läufer, so wie Amar, der Ex-Vizestadtmeister 400 m aus Aleppo.

Bestimmt hätte die Vorbereitung seit Juni noch optimiert werden können! So richtig ging es ja erst los, seitdem wir Anfang August am Chorusberg angekommen sind und Wolfgang Glöde, der erfolgreichste Aachener Langstreckenläufer aller Zeiten, das Ruder übernommen hat. Seine Trainingstips sitzen und hinterlassen Spuren, und so haben wir uns noch am Mittwoch vor dem Lauf spontan abends oben auf dem Lousberg getroffen: 8 starke, muskelbepackte Läufer im Dunkeln mit donnernden 100 m Tempoläufen rund um den Belvedere! Schon furchterregend... ;-)

Im Zieleinlauf am Freitagabend dann glückliche Gesichter, herzliche Umarmung in schweißnassen T-Shirts, Abklatschen und Gratulationen. Gekämpft haben sie alle, stolz sind sie auf jeden einzelnen der 9,4 km! Jawad Ramazani, Mohamed Shah Nazari, Nasrat Najeebullah, Bashir Bagheri, ganz vorne.

10. Platz von 362 in der Gesamtwertung Mannschaft Männer! Super! Ihr könnt sagen:
WE ARE HERE!

Team die Neuen Öcher:
Jawad Ramazani, Mohamed Shah Nazari, Nasrat Najebullah, Bashir Bagheri, Amar Abuzlam, Ali Adnan (Raja), Ibrahim Alkhattab, Anas Shik Mammo, Farzad Mohmand, Abdulbaset Bakdaleh, Ghareeb Jawish, Waid Alkozay, Hamid Azimi, Mohamed Khaled Hashimi, Sudad Abdel, ,Abdulhamid Abubakar, Alaa Barakat, Aiham Kanaan, Ersatzläufer: Nader Quraishi, Shafei, Iyad.

Heike (Dr. Heike Heinen, Teamkapitän "Die Neuen Öcher" beim Aachener Firmenlauf 2016)

Sonntag, 25. September

ATG und Aachener Herbstlauf

Seit dem Training mit Abdelhadi el Hachimi und Mohamed Ali Mohamed am 12.8.2016 hat eine wachsende Gruppe internationaler Läufer eine sehr freundliche Aufnahme in der Aachener Turngemeinde, ATG gefunden. Jeden Samstag um 11 Uhr, aber auch donnerstags und dienstags um 18.00 Uhr trainieren sie zusammen mit den anderen Vereinsmitgliedern regelmäßig unter der kompetenten Anleitung von Wolfgang Gloede auf der wunderschönen Anlage im Aachener Süden, Am Chorusberg 10. Vor allem die Waldläufe rund um den Stauweiher Diepenbenden finden großen Anklang. Die anspruchsvollen Steigungen inmitten des großartigen Waldes machen so doppelt Spaß.

Am 25. 9. 2016 war es dann soweit: 17 internationale Läufer aus den Kriegsgebieten kamen aus dem gesamten Aachener Stadtgebiet, Eschweiler und Herzogenrath zusammen, um auf Einladung und natürlich auch für den Verein ATG beim Aachener Herbstlauf teilzunehmen. 700 Läufer waren insgesamt am Start, jeweils zur Hälfte auf der 7,1 und 10 km Strecke. Besonders die vielen teilnehmenden Kinder bei den Läufen auf der Bahn bekamen tosenden Beifall!

Bei strahlender Herbstsonne ging es pünktlich um 11 Uhr zuerst 4 km bergauf, ein durchaus anspruchsvolles Gelände forderte viel von den Teilnehmern. Angesichts der kurzen Vorbereitungszeit waren die Ergebnisse beeindruckend: den 7. Platz erreichte S. Nazari, gefolgt von J.Ramazan und R. Hamid. Auch alle anderen Läufer haben mit guten Zeiten das Ziel erreicht!

Herbstlauf

Vielen Dank für die Organisation an Günther Driessen von der ATG und dem Trainer Wolfgang Gloede, auch ein großer Dank an die Helfer Arno Keusch, Ralf Commer und Axel Heinen.

Ein gutes Ergebnis, eine tolle Motivation für den kommenden Firmenlauf am 30.9.2016!
Jetzt gilt: Daumen halten für "Die Neuen Öcher"!

Heike (Dr. Heike Heinen, Teamkapitän "Die Neuen Öcher" beim Aachener Firmenlauf 2016)

Freitag, 12. August

Internationales Profitraining für Alte und Neue Aachener auf dem ATG-Gelände

Junge Läufer aus der ATG und eine internationale Sportlergruppe aus den Initiativen "Flame for Peace" und "Starring" waren dem Aufruf aus Zeitung, Internet, verschiedenen Whatsappgruppen und der Vereinshomepage gefolgt: Profilauftraining mit Spitzensportlern am Chorusberg!

Belgiens Nr.2 im Marathon 2016 Abdelhadi El Hachimi kommt gerade vom Höhentraining im südfranzösischen Font Romeu. Er bereitet sich zur Zeit auf den nächsten Marathon in Mexiko vor und ist am Freitag extra für unser Spezialtraining aus dem belgischen Schepdal bei Brüssel angereist. Mohamed Ali Mohamed aus Nijmwegen, somalischer Rekordläufer auf 5000 m, hat auch in Font Romeu trainiert und sich dort das Zimmer mit seinem Freund Mo Farah geteilt, der gerade spektakulär die Goldmedaille auf 10000 m in Rio gewonnen hat.

Das tolle Gelände des ATG am Chorusberg präsentiert sich in schönster Abendsonne. Freundliches Sportler-Hallo, und dann geht es schon los. Wie trainieren die Cracks? Aufwärmtraining, anschließend gut 3 km durch das angrenzende, wunderschöne Gelände am Chorusberg, Footing und Stretching. Wie fühlt es sich an, mal im Rekord-Renntempo über die Bahn zu laufen? Na ja, eine Runde haben wir alle geschafft, danach ist aber eine kleine Dusche schon angebracht. Oben im Vereinsheim hat der Gastgeber kühle Getränke und leckere Pizza, natürlich selbstgemacht und vegetarisch für die Muslime unter uns, schon bereitgestellt, danke Herr Fasswinkel, die Idee dazu war genau richtig! In lockerer Runde erzählen Mohamed und Abdelhadi von Trainingsplänen und Ernährungskonzepten, von Laktatmessung und Höhentraining, aber auch von Verletzungen, Rückschlägen und dem steinigen Weg nach oben. Durchhalten, Geduld haben, immer weiter an sich arbeiten, und fest an das Ziel glauben. Es tat vielen so gut, diese Worte nicht nur in deutsch, englisch, französisch, persisch und niederländisch, sondern auch im Original auf arabisch zu hören. Der Firmenlauf am 30.9 rückt näher und das Team "Die Neuen Öcher" dankt allen ganz herzlich für diese gelungene Motivationsspritze! Bis Samstag, 11 Uhr, da treffen wir Alten und Neuen Aachener uns hoffentlich alle wieder, zum Lauftraining auf dem Sportplatz der ATG!

Heike (Dr. Heike Heinen, Teamkapitän "Die Neuen Öcher" beim Aachener Firmenlauf 2016)

Einladung für Freitag, 12. August

Internationales Profitraining für Alte und Neue Aachener auf dem ATG-Gelände

am Freitag, dem 12.8.2016, findet auf dem Sportplatz der ATG, 52076 Aachen, Am Chorusberg 10, ein professionelles Lauftraining mit zwei Weltklasse- Sportlern statt.

In Vorbereitung des Aachener Firmenlaufs am 30.9.2016 wird eine Gruppe geflüchteter Läufer aus Iran, Irak, Syrien, Afghanistan, Eritrea und Pakistan, genannt "Die Neuen Öcher", von Abdelhadi El Hachimi, fünffachem belgischen Meister, und Mohamed Ali, niederländischem Spitzenläufer, trainiert.

Die Teammitglieder befinden sich seit ca 8-10 Monaten in Aachen. Nach einer langen Zeit der Unterbringung in Turnhallen, Kasernen und Gruppenunterkünften haben sie vielfach schon Anschluss gefunden an Aachener Sportvereine, suchen intensiv nach Wohnungen und Sprachkursen und bemühen sich um Arbeit und Ausbildung. Über soziale Netzwerke hat sich ein wunderbarer Teamgeist entwickelt, hier findet Kommunikation und Information zu gemeinsamen Veranstaltungen, wie den Lauftreffs, statt.

Um 18.00 starten wir auf der Bahn und in der wunderschönen Umgebung des ATG-Trainingsgeländes mit einem lockeren, langsamen Aufwärmen über 40 Minuten. Abdelhadi und Mohamed werden dabei Tipps zu Trainingsplan, Ernährung, Stretching und Lauftechnik geben. Der Hauptteil des Trainings soll sich nach den individuellen Voraussetzungen richten, so dass niemand unter Leistungsdruck stehen wird und Spaß und Motivation im Vordergrund stehen können. Anschließend bleibt im Vereinsraum Zeit für einen freundschaftlichen Austausch zwischen den beiden Top-Läufern, engagierten Läufern der ATG und dem Team des Aachener Firmenlaufs. Abdel und Mohamed werden von ihrem erfolgreichen, aber auch von Rückschlägen gesäumten Weg an die internationale Spitze berichten.

Beide sind Weltklasse-Läufer, Abdel in den Disziplinen Marathon, Halbmarathon und 10 km Straße, Mohamed in 1500 m, 5000 m und 10 km.

Abdelhadi, in Marrakesch 1974 geboren, schaffte 2003 den Sprung nach Europa. Zunächst illegal, erkämpfte er sich durch das Laufen den Weg in die Marathon-Weltspitze und ist nun mitten in der belgischen Gesellschaft angekommen. Er ist verheiratet und hat 2 Kinder. Abdelhadi ist u.a. fünffacher belgischer Meister und belegte im letzten Jahr den 16. Platz im Marathonlauf bei den Weltmeisterschaften in Moskau. Mit seinem 3. Platz beim Gold Coast Marathon in Australien (2:10.35) im Juli 2016 belegt er in der europäischen Jahresbestenliste aktuell Platz 3. Zur Zeit bereitet er sich auf seinen nächsten Marathon in Mexiko vor.

Mohamed, 1989 in Mogadischu/Somalia geboren, besuchte als Kind nie eine Schule. Nach seiner Flucht studiert er mittlerweile am renommierten Johan-Cruyff-Institut und hat bereits sein 1. Staatsexamen abgelegt. Wegen seines Vorbild-Charakters wurde er sogar zum "Botschafter" des Johan-Cruyff-Instituts gewählt.

Mohamed wohnt in der Nähe von Nijmegen, Niederlande. Bevor er nach langen Jahren des Wartens im November 2015 die niederländische Staatsbürgerschaft erhielt, war er am 1. August über 5000 m mit 13:32 min eine Zeit gelaufen, die nun somalischer Rekord ist. Gerade vor ein paar Wochen war Mohamed in Südfrankreich im gemeinsamen Trainingslager mit seinem Freund Mo Farah, der ebenfalls in Mogadischu geboren ist und der 2012 Doppel-Olympiasieger über 5000 und 10.000 m wurde und bereits 5 Weltmeister-Titel errang.

Vielen Dank, Gisela Maubach, für die Begleitung an diesem Nachmittag und Abend. Gisela, Mutter eines schwerstbehinderten Sohnes und selbst 1977 Deutsche Hochschulmeisterin im Crosslauf, wird am 19.9.2016 in Düren das Bundesverdienstkreuz für ihr langjähriges Engagement im sozial-mitmenschlichen Bereich erhalten. Ihre Unterstützung, ihre Kontakte und vor allem ihre Visionen tragen dazu bei, dass einige Spitzensportler wie Abdelhadi und Mohamed ihren Weg weiterführen können.

Der 30.9. ruft, alle Teilnehmer, die "Neuen" und die "Alten" Öcher, fiebern diesem großartigen Gemeinschaftserlebnis entgegen!

Wir danken der Aachener Turngemeinde (ATG) für die Möglichkeit, dieses spezielle Training am Freitag auf dem Vereinsgelände durchführen zu können und freuen uns zusammen mit den anwesenden Vereinsmitgliedern auf einen bestimmt spannenden und aufschlussreichen Abend!

Heike (Dr. Heike Heinen, Teamkapitän "Die Neuen Öcher" beim Aachener Firmenlauf 2016)

Dienstag, 5. April

Wieder sind wir mit 6 Kindern gelaufen. Vorsichtig über die Straße und durch das benachbarte Wohngebiet. Auf den dortigen Spielplatz durften wir nicht, weil die Geräte gerade frisch einbetoniert waren. Leider konnten wir nicht alle Osterglocken in den Vorgärten beschützen - 6 Kinder zu hüten ist schwierig.
Der Älteste lass eine 4stellige Zahl fehlerfrei von einem Nummernschild ab. Auf Deutsch.

Helmut (Helmut Hardy, Aachen)

Dienstag, 29. März

Es war schwierig und nett.
Schwierig, weil wir gern mit einem interessierten Flüchtling in den Wald gelaufen wären, aber zahlreiche Kinder und Jugendliche auch mit wollten - zum Teil mit Fahrrad.
Nett war es trotzdem, weil wir etwas auf dem Parkplatz auf und ab gelaufen sind, dann an der Straße entlang vor und zurück.
Ausgetobt haben wir uns nachher am Basketballkorb.

Helmut (Helmut Hardy, Aachen)

Dienstag, 22. März

(Osterferien)

Dienstag, 15. März

Heute haben wir zuerst mit zwei kleinen Mädchen, Fatimah und Samon, trainiert. Sie sind voller Begeisterung 3 mal mit uns über den Hof gelaufen. Dann waren wir beide mit einen jungen Mann aus Afghanistan auf der Strecke.

Simone (Simone Demmer, Aachen)

Dienstag, 8. März

(Keiner hatte Lust)

Dienstag, 1. März

Momentan ist mein Cousin aus Karlsruhe (auch Flüchtling und seit 4 Monaten in Deutschland) für eine Woche zu Besuch, also habe ich ihn mit genommen.
In der Turnhalle Drimbornstr. hat sich uns Ismael angeschlossen und in der Kaserne Lintertstr. unser Freund der Davood, der schon mehrfach dabei war.
Wir haben unsere übliche Runde im kalten Regen gedreht und sind jetzt alle wieder gut zu Hause angekommen.
Es wird Zeit, dass das Wetter wieder besser wird.

Emad (Emad Mathbout, Aachen)

Dienstag, 23. Februar

Helmut fällt erkältungsbedingt aus, deshalb habe ich heute übernommen. Aber das Wetter ist mies und keiner hat Lust - weder in der Turnhalle noch in der Kaserne - ich kann's verstehen.

Björn (Björn Niehenke, Aachen)

Dienstag, 16. Februar

Seit Wochen ist es kalt und nass - in der Turnhalle ist niemand zu motivieren. Aber als wir zu dritt in der Kaserne auftauchen, schließen sich zwei Jungs und Davood an.
So wird es wieder eine schnelle, aber nette Runde.

Helmut (Helmut Hardy, Aachen)

Dienstag, 2. Februar und 9. Februar

Schlechtes Wetter - schlechte Beteiligung. Die Bewohner der Turnhalle haben keine Lust und die Jugendlichen in der Kaserne auch nicht - verständlich. Aber beide Male machen sind 2 Afghanen mit uns auf die Runde. Mit erhöhtem Tempo versuchen wir über die Pfützen zu springen - was uns nur mit einem Weitsprung-Weltrekord gelungen wäre. So kommen wir mit nassen Füßen zurück.

Helmut (Helmut Hardy, Aachen)

Dienstag, 26. Januar

Das Wetter war diese Woche deutlich besser - wärmer und trocken.

'Die Turnhalle' war trotzdem lustlos - so zogen wir allein weiter zur Kaserne.

Dort warteten wieder die Jungs - die Stirnlampen motivieren wohl. Dazu kamen noch 2 echt fitte Erwachsene.
Zwei Jungs kürzten hinter der Autobahn etwas ab, während die beiden Erwachsenen die Runde gerne verlängern wollten. Aber die Letzten sollten Tempo und Streckenlänge bestimmen, nicht die Ersten.
In Driescher Hof fanden beide Gruppen wieder zusammen und wir liefen zusammen zurück.

Helmut (Helmut Hardy, Aachen)

Dienstag, 19. Januar

An der Turnhalle wurden wir positiv überrascht. Zwei Männer aus dem Libanon und Syrien wollen mit laufen.

An der Kaserne warten wieder die Jungs, alle wollen dringend Stirnlampen, auch der kleine in Latschen. Als wir los wollen, wiesen wir einen anderen auf sein mangelhaftes Schuhwerk hin. Er wollte aber unbedingt mit laufen und ging sich noch umziehen. Zwei warten, die anderen laufen schon mal vor. Es ist eiskalt - weshalb die Jungs unterwegs die Lust verlieren. Emad bringt sie zurück.
Zu fünft beenden wir die große Runde.

Helmut (Helmut Hardy, Aachen)

Dienstag, 12. Januar

Die Bewohner der Turnhalle in der Drimbornstraße werden gerade in die Franzstraße verlegt - eine deutliche Verbesserung. Die einen sind schon weg, die anderen sitzen auf gepackten Koffern und gehen morgen. Keiner möchte mit uns laufen.

An der Körner-Kaserne wartet Mustafa schon, obwohl er und seine Familie am Freitag umgezogen sind. Er war nun schon zwei Mal bei Westwacht und der Aufnahmeantrag liegt auf seinem Tisch.

Fünf Jungen wollen Stirnlampen haben und mit laufen. Unterwegs müssen sie ab und zu gehen, wollen aber keinesfalls abkürzen.

'Wieso wird der Trainer nicht müde?', fragt einer von ihnen.

Helmut (Helmut Hardy, Aachen)

Dienstag, 5. Januar

Die Bewohner der Turnhalle Drimbornstraße hatten keine Lust. Aber in der Kaserne wollte 5 Kinder mit uns laufen. Für die kleine Runde wurde jeder mit einer Stirnlampe ausgerüstet.
Auf der großen Runde begleitete uns Mustafa, ein Fast-Fußball-Profi. Und schon nimmt er Montag an einem Training von Westwacht teil. Wir hoffen auf Freikarten, wenn er erst mal in der (deutschen) Bundesliga spielt!

Helmut (Helmut Hardy, Aachen)

Dienstag, 29. Dezember

Urlaubszeit

Helmut (Helmut Hardy, Aachen)

Dienstag, 22. Dezember

Wie so oft, sah es auch dieses Mal zunächst danach aus, dass keiner mitlaufen wollte. Niemand wusste Bescheid und eigentlich wollte sich auch niemand raus in Dunkelheit wagen - bis wir dann in der Halle Mesaip und mit ihm auch ein passendes Argument gefunden haben: Nach dem Laufen kann man besser schlafen. Schnell hatten wir drei von Flame for Peace damit noch sieben Läufer aus der Drimbornstraße um uns versammelt. Die ganz unterschiedlichen Leistungsniveaus und kulturellen Hintergründe stellten dabei auch dieses Mal kein Hindernis dar - irgendwie waren doch alle froh, mal wieder rauszukommen und mit einem Mix aus Händen, Füßen, Englisch und Deutsch konnten wir uns wie gewohnt ganz gut verständigen.

So ging es auf zur Körnerkaserne. Dieses Mal keine Spur von den fünf Jungs von letzter Woche. Dafür aber gut zehn motivierte junge Männer, die sich schon auf die Laufrunde freuten. Heute sollte es also eine große bunte Gruppe werden. Aufgrund der hohen Läuferzahl konnten wir die Sportfreudigen dann auch bequem in zwei Teams teilen und uns so den unterschiedlichen Laufansprüchen anpassen.

Insgesamt war es mal wieder ein sehr schönes Erlebnis - auch wenn uns noch immer nicht klar ist, wodurch sich die unterschiedliche Beteiligung erklärt.

Björn (Björn Niehenke, Aachen)

Dienstag, 15. Dezember

Viele Flüchtlinge haben gestern ihre Deutsch-Kurse angefangen. Viele sind wohl nachmittags und so hatte in der Turnhalle Drimbornstraße niemand die rechte Lust. Also liefen wir weiter zur Körner-Kaserne, wo sich nach und nach 5 Jugendliche um uns versammelten. Jeder wollte unbedingt eine Stirnlampe haben.
Gut ausgerüstet ging es dann auf die übliche Runde: Lintertstraße, Grauenhofer Weg, Münsterstraße, Vennbahnweg, Rombachstraße, Herderstraße, Sittarder Straße, Lintertstraße.

Das Wetter war okay und die Laune deshalb auch. Im Zelt quatschten wir noch etwas und verabschiedeten uns dann.
Bis nächste Woche?

Helmut (Helmut Hardy, Aachen)

Dienstag, 8. Dezember

Bericht fehlt

Helmut (Helmut Hardy, Aachen)

Sonntag, 6. Dezember

Wie so oft führt eine Erkältungswelle zu zahlreichen Absagen.
Durch die ersten Absagen bekamen die ersten Syrer eine Startnummer, die letzten beiden bekamen ihre mit Hilfe der ATG - vielen Dank!

Doch kurz vordem Lauf hagelte es weitere Absagen: Rami, Tim, ... und ich selbst.
Ulla brachte zwei Syrer mit dem Auto zum Chorusberg, wo wir uns alle trafen und dann mit den Bussen der ATG nach Venwegen gebracht wurden.

Vor dem Start zum Winterlauf

Das Wetter war ideal: trocken und nicht zu kalt. So kamen alle wohlbehalten im Ziel an.
Die Fackelträger kannten sich noch vom letzten Jahr: Christian, Heinz und Emad.

Die Fackel im Ziel

Für Khaled hatten wir zwar ein Laufshirt, aber wohl noch keine Laufhose organisert. Das haben wir mittlerweile nach geholt.

Alleine, aber zufrieden

Abends wurden die Syrer zur Jahresabschlussfeier des LTB Aachen eingeladen - da waren auch die Kranken teilweise wieder fit;-)
Sechs verschiedene Nationalitäten von 4 Kontinenten sorgen für einen abwechslungsreichen Abend.

Feuerzangenbowle

Helmut (Helmut Hardy, Aachen)

Dienstag, 1. Dezember

Die 2 Startplätze haben sich bewährt: erst Turnhalle Drimbornstraße, dann Kaserne Linterstraße. So hatten wir auch immer genug Mitläufer, auch als die Kaserne fast leer war. Nun sind beide Einrichtungen ziemlich voll.

In der Turnhalle macht es sich bemerkbar: fast 70 Leute in einem Raum. Aber immerhin bemüht man sich, die Familien getrennt unter zu bringen. Wir fragen, ob wir Stofftiere mit bringen sollen? Nein - dann werden die Kinder zu laut.

Der Lauf ist unspektakulär: Fast die gleichen Läufer wie in der letzten Woche - man kennt sich schon.
Aber das Wetter ist besser und wir verlängern die Laufrunde etwas. Leider ist das Niveau recht unterschiedlich.

Im Zelt der Körner-Kaserne angekommen sprechen wir noch über den Winterlauf und finden noch zwei Interessenten, für die wir Startnummern und eine Mitfahrgelegenheit besorgen werden.

Helmut (Helmut Hardy, Aachen)

Dienstag, 24. November

Mann, war das ein Sch...-Wetter
Kaum war ich daheim, schon kamen die ersten Anfragen: 'Läufst du wirklich?'
'Na klar laufe ich!'
Pünktlich waren wir an der Turnhalle Drimbornstraße und siehe da, es warteten schon mehrere Läufer auf uns.
Schnell ein paar Buffs, Langarm-Shirts und Stirnlampen verteilt und los.
Zuerst zur Körner-Kaserne, wo noch zwei Mitläufer (ja, alle männlich!) hinzu kamen.
Es regnete und der Regen wurde weiß. der Wind trieb uns die Nässe ins Gesicht.
Also liefen wir nicht in den Wald und auch die Ausweichrunde über den Vennbahnweg kürzten wir etwas ab.
Auf dem Rückweg machten wir kurz Pause im Zelt der Körner-Kaserne. Naja, kurz...
Die Flüchtlinge sind untereinander gut vernetzt, deshalb dauerte es ein paar Minuten länger.
Vielleicht auch, weil das Wetter draußen nicht reizte.
Schließlich kamen wir wieder in der Turnhalle an und verabschiedeten uns 'Bis nächste Woche!'

Helmut (Helmut Hardy, Aachen)

Dienstag, 17. November

Es sah schlecht aus: Wegen Krankheit und anderen Gründen haben 3 MitläuferInnen kurzfristig abgesagt.
Aber dann kamen kurzfristig noch Bernd und Christoph hinzu. Außerdem Rami und Mohammed, unsere Dauer-Mit-Läufer.
Kurz vor 19 Uhr liefen wir gemeinsam zur Turnhalle der Hauptschule Drimbornstraße.
Pünktlich waren wir da, aber niemand erwartete uns - obwohl wir auf Plakaten angekündigt waren.
Mohammed und Rami fanden schnell Kontakt, und so fanden sich noch 3 Mitläufer.
Sie wurden noch mit neuen T-Shirts eingekleidet und los ging's.
Leider wurde der Regen stärker und der Wind heftiger.
Trotzdem ging es über den Eselsweg in den Wald. Eine Ponyrunde, und dann zurück. 5 km sollten für den Anfang reichen.
Nun suchen wir wieder Schuhe - Schuhgröße 43 ist stark gefragt.

Helmut (Helmut Hardy, Aachen)

Dienstag, 10. November

Trotz aller Unsicherheit haben wir es gestern noch mal geschafft, zusammen zu laufen.
Auf dem Foto seht ihr Rami, Mohammed und Maike. Im Hintergrund ein St.Martins-Zug.

Laufen mit St. Martin

Helmut (Helmut Hardy, Aachen)

Montag, 9. November

Gestern war Günter Drießen, Abteilungsleiter Leichtathletik der ATG Aachen, da und hat unsere Kleiderkammer gut gefüllt:
Kopftücher, Langarm-Shirts, ...

Heute erwarten wir noch Hosen und Schuhe von Simone und Hannelore.

Kleiderkammer

Helmut (Helmut Hardy, Aachen)

Freitag, 6. November

Das war ein bewegender Abschluss unseres ersten Kapitels mit geflüchteten Menschen wie Salah, Mohammed, Rami und Ahmed. Es wurde viel gelacht, geweint, getanzt und gesungen.

Zum einen schafft der Sport es wirklich sehr gut, Brücken zu schlagen, denn in den paar Wochen, die wir nun die Chance hatten, vor allem die Läufer kennenzulernen, sind wir einander ins Herz gewachsen, haben uns auch sehr zu schätzen gelernt. Ich wusste nicht, was mich bei dem Fest erwarten würde; aber Salah, Rami, Mohammed und Ahmed haben mich wie einen Freund empfangen und es geschafft, dass ich - der ich mich auf Festen mit vielen Menschen immer unwohl fühle - direkt warm aufgenommen gefühlt habe. Ich habe sogar sehr viel und ausgelassen mit diesen Menschen dort getanzt (zu arabischer Musik, aber auch zu HipHop oder Rap) - wer mich kennt, weiß, dass das etwas Besonderes ist.

Diese Menschen sind nicht einfach "Flüchtlinge" - zum einen hat jeder dieser Menschen seine eigene Geschichte, seine eigenen Träume und seine eigene Zukunft. Mögen die Geschichten, die wir haben und die uns prägen, auch sehr verschieden sein, so verbindet uns doch alle viel mehr als uns trennt.

Bei allen Gemeinsamkeiten und bei allem Willen dieser Menschen, sich zu integrieren, sich auf unsere Kultur einzulassen, dürfen wir von ihnen aber nicht verlangen, ihre Heimat, ihre Wurzeln zu vergessen. Mit einer berührenden Mischung aus Rede, Gesang und Gebet haben zwei Männer ihre Gedanken mit uns geteilt - Gedanken zu einem rastlosen Leben auf der Flucht. Wenn ich Salahs Rede richtig verstanden habe, so ist einer seiner Gedanken der folgende gewesen: Wenn man sein Gold verliert, so kann man in allen Teilen der Welt neues finden. Wenn man Freunde verliert, so kann man mit Zeit neue finden. Wenn man seine Liebe verliert, so kann man sie vergessen. Wenn man aber sein Heimatland, seinen Ursprung vergisst, so kann man es nirgends wiederfinden.

Wir dürfen diese Menschen nicht zwingen, ihre Kultur und ihre Herkunft zu vergessen. Stattdessen sollten auch wir lernen, auf sie zuzugehen, sie mit offenen Armen zu empfangen und als Bereicherung zu verstehen. Dass das geht - und das stimmt mich bei allem, was zur Zeit in diesem Land erschreckend falsch läuft, doch vorsichtig optimistisch - haben mir gestern vor allem die vielen Jugendlichen auf dem Fest gezeigt, die aller Sprachbarrieren und kultureller Unterschiede zum Trotz große Brücken geschlagen und miteinander gelacht, geweint, getanzt und gesungen und sich auch rege ausgetauscht haben. Da musste ich an das Motto des "Flame for Peace"-Laufes 2014 denken: Jugend macht Europa. Die Jugend macht hier ganz lokal und völlig mühelos Europa: nicht die EU, nicht die Konsumtempel, die wir mit Frontex, 'Transitzonen', 'Aufnahmezentren' (wir dürfen diese Sprache nicht unkritisch hinnehmen) und Grenzzäunen als "Europa" 'schützen' sondern die Idee, den Traum von Europa, der uns alle vereinen kann, den Traum von einer Idee, die keine Grenzen kennt. Solange es junge Menschen gibt, die diese Idee, dieses Feuer in sich tragen, besteht doch noch sehr viel Hoffnung.

Wir können nur das Beste für sie hoffen und versuchen, den geknüpften Kontakt aufrecht zu erhalten, sie nicht zu vergessen und ihnen weiter klar zu machen, dass sie bei uns jederzeit willkommen sind. Ebenso sollten wir aber jedes Mal, wenn wir von "Flüchtlingsströmen", von "Flüchtlingen", von "Bedrohung für die christlich abendländische Kultur", von "Belastung für die Städte und Kommunen" (ein Witz, wenn wir bedenken, wie viel der Staat bereit ist, der Industrie und Großkonzernen zu schenken... gerade wo Deutschland auf Platz 8 der Steuervermeidungszentren rankt), von "Belastungsgrenzen" hören, daran denken, dass damit Menschen gemeint sind - Menschen wie Salah, Rami, Ahmed und Mohammed, Menschen wie wir.

Mit dem einzigen Unterschied, dass wir zuerst hier waren.

Björn (Björn Niehenke, Aachen)

Dienstag, 3. November

Heute waren wir zu acht. Salah, Mohammed und Rami gehören schon zur Stammbesetzung. Ein weiterer Syrer, Ahmed, begleitete uns mit dem Rad.
Wir liefen über Driescher Hof zur Gesamtschule Brand, Rombachstraße, wo weitere Flüchtlinge unter gekommen sind.
Vielleicht schaffen wir es ja bald, von hier auch noch einige mit zu nehmen.
Weiter ging es über den Vennbahnweg bis zum Grauenhofer Weg, dort ins Brander Feld und über Kreuzerdriesch zurück zur Lintertstraße und der Kaserne.
Salah und Rami brauchen noch Laufschuhe - die werden wir besorgen!

Helmut (Helmut Hardy, Aachen)

Dienstag, 27. Oktober

Unser Mail-Verteiler umfasst nun schon 18 Adressen - 5 davon waren heute dabei.
Darunter auch Emad, der Deutsch und Arabisch spricht und so dolmetschen kann.

Leider waren nur 3 Syrer dabei - die Teilnehmerzahl scheint sehr zufällig.

Helmut (Helmut Hardy, Aachen)

Dienstag, 20. Oktober

Wir waren wieder an der Körner-Kaserne und hatten 3 bekannte ältere und zwei noch unbekannte jüngere Mitläufer - alle männlich.
Es scheint, dass es nicht ganz so einfach ist, unsere Termine bekannt zu machen.
Deshalb haben wir eine WhatsApp-Gruppe gegründet, über die wir besser 'innerhalb der Kaserne' und 'in die Kaserne rein' kommunizieren können. Es wäre schön, wenn sich noch ein paar von uns der Gruppe anschließen würden - es wird bestimmt nicht nur ums laufen gehen.
Wer daran Interesse hat, mag mir bitte seine/ihre Handy-Nummer schicken und schon...

Helmut (Helmut Hardy, Aachen)

Sonntag, 18. Oktober

50 kurzärmelige T-Shirts sind angekommen. Liegen gebliebene Finisher-Shirts vom Aachener Firmenlauf 2014 - wir können sie gut gebrauchen und sagen "Danke"!

Helmut (Helmut Hardy, Aachen)

Dienstag, 13. Oktober

Gerade waren wir wieder an der Körner-Kaserne. Unser Lauftreff wurde ergänzt um jüngere und ältere, langsamere und schnellere, männliche und weibliche MitläuferInnen.
Aber es war kalt und dunkel. Deshalb wollen wir auch Sonntag mal im Hellen laufen. Vielleicht auch in mehreren Gruppen, so wie es sich ergibt.
Deshalb brauchen wir auch langsamere und schnellere LäuferInnen - fühlt euch also alle angesprochen!
Wir waren uns nicht einig, was besser ist: morgens oder nachmittags.

Helmut (Helmut Hardy, Aachen)

Dienstag, 6. Oktober

Heute war unser erster Lauftermin an der Körnerkaserne.
Der Lauftreff war zu viert und nach und nach gesellten sich 3 Mitläufer dazu.
Verenas T-Shirt fand in einem Jungen von vielleicht 12 Jahren einen glücklichen Abnehmer.
Während er sich irgendwo noch eine kurze Hose lieh, forderte uns ein junges Müdchen auf, uns an die Hand zu nehmen, einen Kreis zu bilden und etwas mit dem Kreis zu drehen - alles ohne Worte.

Der Lauf war ... unspektakulär. Wir liefen und quatschten zusammen.
Ein Syrer war seit 5 Jahren nicht mehr gelaufen und nicht wirklich im Training.
Der Junge war fit - konnte aber kein Englisch.
Alles keine unüberwindbaren Schwierigkeiten.

Kurz vor 8 waren wir pünktlich zurück und lagen uns beim Finisher-Foto in den Armen.

Helmut (Helmut Hardy, Aachen)

Interesse? Dann schreibt uns bitte über das Kontaktformular.

Oder schreibt uns über das Kontaktformular.

 

Gerne möchten wir auch bei weiteren Flüchtlingsunterkünften einen Lauftreff anbieten.
Doch dazu brauchen wir noch mehr aktive LäuferInnen.

Gerne möchten wir auch noch andere Sportarten anbieten. Fußball? Tanz-Gymnastik?
Gemeinsam können wir auch für "eure" Sportart etwas ähnliches anbieten.

Gerne möchten wir beim Aachener Winterlauf starten. Als Gruppe und/oder als Staffel, die ganz real brennende Fackel des Friedens von Hand zu Hand reichend.

Es gibt viel zu tun...